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Geschrieben von: b0zen
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Dienstag, den 27. Januar 2009 um 14:01 Uhr |
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DR. MOTTE PRÄSENTIERT: PARTY LIKE IT'S 1989 >>> Mijk van Dijk | Tanith | Hardy Hard | Jonzon | Rok | Ronny Pries >>> 21. Februar ab 22 h | Eintritt frei
1989 war nicht nur der Fall der Mauer, der Tod Khomeinis, der Studentenaufstand in Tianan’men: Am 1. Juli 1989 zog auch die erste Love Parade durch West-Berlin. Während es mit der Love-Parade in Bochum einstweilig vorbei ist, legen in Berlin die Pioniere der Techno-Szene unter der Schirmherrschaft Dr. Motte eine ganze Nacht lang im Haus der Kulturen der Welt auf. „Party like it´s 1989“: Da das Jubiläumsjahr des HKWs gefeiert wird, ist der Eintritt zur Party frei.
2009 findet selbst in Bochum keine Love-Parade mehr statt. Aber im Haus der Kulturen der Welt ruft man das für den Berlin-Mythos so prägende Ereignis der ersten Love-Parade 1989 im Rahmen der Thementage 1989 – Globale Geschichten in Erinnerung. Abrüstung, Völkerverständigung durch Musik und gerechte Verteilung von Lebensmitteln, kurz: „Friede, Freude, Eierkuchen“. Unter diesem Motto zog am 1. Juli 1989 die erste „Love Parade“ durch Berlin. In den folgenden Jahren wird sie zu einem kulturellen Großereignis und Techno zu einer neuen Jugendbewegung, deren Strahlkraft mittlerweile die letzten verborgenen Winkel der Welt erreicht hat. Ohne die Love Parade wäre Berlin heutzutage wahrscheinlich nicht Welthauptstadt der elektronischen Musik. Grund genug, den 20. Geburtstag der Love Parade mit einer Party im Stil der Techno-Gründerzeit zu feiern. „Party like it´s 1989“ bringt die Pioniere der Berliner Techno-Szene zusammen. Mijk van Dijk war dabei, als Techno erfunden wurde. Er produzierte als einer der ersten Techno aus Berlin und bahnte der Musik ihren Weg als Journalist und Live-Act, bevor er 1992 auch als DJ tätig wurde. Tanith! kam 1987 nach Berlin und war von Anfang an in der Acid-House-Szene aktiv, schon 1990 galt er als der erste Tekkno-DJ, einer der Begründer der neuen Technokultur in Deutschland. Hardy Hard ist einer der populärsten DJs des aktuellen Plattenlabels „Electric Kingdom“. Der ehemalige Jazz-Schlagzeuger Jonzon bildete zusammen mit Cosmic Baby die Projekte „Futurhythm" und „Vein Melter", ihr „Hypnotized“ gilt beispielsweise als einer der besten deutschen Tracks aller Zeiten. Rok war gemeinsam mit Tanith! ein Mann der ersten Stunde im Techno-Urclub UFO, erfand den Namen des legendären Tresors, den er als Resident geprägt hat und ihm bis heute treu geblieben ist. Der in Hamburg lebende Ex-Superstition Act Ronny Pries, der das „warm up" bespielen wird, ist bekannt für seine Oldschool Sets.
„Party like it´s 1989“: Die Love-Parade gehört zu den globalen Geschichten, die das Haus der Kulturen der Welt auf seinen Thementagen zu 1989 auslotet. Vom 19. bis 22. Februar stehen die weltweiten Umbrüche im Mittelpunkt, die bis heute nachwirken.
Fotos auf Anfrage oder hier...
Die Thementage „1989 – Globale Geschichten“, 19. – 22. Februar 2009, im Haus der Kulturen der Welt sind vom Hauptstadtkulturfonds gefördert
O-Töne zu 1989 und dem Beginn der Love-Parade
Dr. Motte „1989: Wir verlieren die gewohnte Orientierung und gewinnen neue Dimensionen. Berichte aus London lassen uns eine Gemeinschaft werden mit der weltweiten Tanzgemeinde der neuen Musikrevolution. Davon inspiriert laufen wir über den Ku’damm und sind die erste Love-Parade. Friede Freude Eierkuchen. Musik ist unsere Sprache. Tanzen unsere Kultur. Unsere Vision: Freiheit.“
Tanith! „89 war Keimzelle und Paradigmenwechsel zugleich, die 90er klopften mit Mauerfall und den Vorboten von Techno schon kräftig an, ohne das einer ahnte, wieviel Veränderung diese Parameterverschiebungen anrichten sollten.“
Hardy Hard „Seit 1989 für viele die Bühnen der Welt geöffnet wurden, ist Berlin und ganz Deutschland selbst zu einer Weltbühne geworden, insbesondere für elektronische Musik. Es war die erste Musik seit der Klassik, die von Deutschland aus wieder in die ganze Welt exportiert wurde, als die "Musik der Befreiung" Millionen bewegt und ganze Generationen geprägt hat.“
Jonzon „In the beginning there was Jack...- Mehr fällt mir leider nicht ein.“ Rok „Die Vereinigung der Deutschen hat zuallererst auf den Berliner Tanzflächen stattgefunden: Wir lieferten den Underground-Soundtrack zur Wiedervereinigung.“
Ronny Pries „Nichts ist besser als eine zirpende 303. GAR NICHTS! Zu sowas wie "Acid Tracks" werden mir auch in 20 Jahren noch die Haare zu Berge stehen!“ Haus der Kulturen der Welt John-Foster-Dulles-Allee 10 10557 Berlin
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